Wie es Gestaltenden gerade wirklich geht. Eine Erhebung unter Kolleginnen und Kollegen.
↓Direkt zu den FragenSeit über 25 Jahren mache ich Kommunikationsdesign, seit 17 Jahren davon mit einer eigenen Agentur. Reißbrett, Klebelayout, Desktop Publishing, Web und jetzt KI. Jeder dieser Umbrüche hat den Beruf grundlegend verändert. Manche Befürchtungen waren berechtigt, vieles war übertrieben.
Aus dieser Erfahrung heraus überlege ich, ein Weiterbildungsmodul für Gestaltende zu entwickeln. Bevor ich damit anfange, will ich wissen, was tatsächlich gebraucht wird. Denn ob so ein Modul aus einer Hand entsteht oder ob es dafür mehrere Fachkompetenzen braucht, etwa im Rechtlichen oder in der technischen Tiefe, entscheidet sich an deinen Antworten und nicht an meinem Schreibtisch.
Deshalb diese Erhebung. Sie fragt nach deinen Sorgen, nach deinen Wünschen und nach dem, was du dir längst selbst zurechtgelegt hast.
Birgit
Birgit Zacharias, Art Direction und Inhaberin von cd:z
Bevor ich mit dieser Erhebung begonnen habe, habe ich die Datenlage geprüft. Es gibt Zahlen dazu, wie Studierende KI nutzen und wie junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft blicken. Was ich nicht gefunden habe, ist eine vergleichbare Erhebung darüber, wie berufstätige Gestaltende im deutschsprachigen Raum die Veränderungen durch KI tatsächlich erleben.
Viele Einschätzungen stammen bislang von Beratungshäusern und Fachredaktionen. Deutlich weniger sichtbar ist die Perspektive derjenigen, die täglich Aufträge bearbeiten, gestalterische Entscheidungen treffen und ihre Arbeitsprozesse weiterentwickeln. Genau diese Erfahrungen möchte diese Erhebung zusammenbringen.
Deine Stimme zählt. Ausdrücklich auch dann, wenn du das alles entspannt siehst. Für ein ausgewogenes Bild braucht es unterschiedliche Perspektiven: zuversichtliche ebenso wie nachdenkliche. Gerade deine Gelassenheit und deine positiven Erfahrungen können einen wichtigen Beitrag leisten.
Wie ich zu diesem Befund komme: Die vier Zahlen unten und meine Einschätzung zur bisherigen Datenlage beruhen auf eigener Recherche, unterstützt durch KI-gestützte Suche. Alle Quellen sind benannt und nachprüfbar. Falls ich eine vergleichbare Erhebung übersehen habe oder inzwischen eine neue erschienen ist, ergänze und korrigiere ich diese Seite selbstverständlich. Wenn du eine kennst, schreib mir gerne.
Was bei meiner Recherche bislang fehlt: eine Erhebung, die berufstätige Gestaltende im deutschsprachigen Raum danach fragt, was sie beschäftigt, was sie sich wünschen und welche eigenen Ideen sie bereits entwickelt haben. Studien zur Nutzung von KI-Werkzeugen und ihrer Verbreitung in Agenturen gibt es mehrere. Die persönliche und praktische Perspektive der Gestaltenden kommt darin jedoch kaum vor.
Diese Erhebung ist keine repräsentative Studie und behauptet das an keiner Stelle. Sie ist eine dokumentierte Befragung mit offener Methodenangabe und genau so werden die Ergebnisse später veröffentlicht: mit Fallzahl, Zeitraum und den Grenzen der Aussagekraft daneben. Wer sie zitiert, soll wissen, worauf die Zahlen beruhen.
Die Antworten aus dieser Erhebung werden ausgewertet und können, in der Form, der du zustimmst, später veröffentlicht werden. Deshalb erkläre ich dir gleich zu Beginn, wie ich damit umgehe.
Du entscheidest selbst, welche Angaben du machen möchtest. Weder dein Name noch deine E-Mail-Adresse sind Pflicht. Du kannst den gesamten Fragebogen anonym ausfüllen.
Wer Angaben macht, tut das bewusst. Im Bogen wählst du eine der drei möglichen Sichtbarkeits-Stufen und kreuzt jeden Verwendungszweck einzeln an. Dieses Häkchen ist deine rechtsverbindliche Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO. Was du dort nicht ankreuzt, passiert nicht. Und du kannst diese Einwilligung jederzeit formlos widerrufen, ohne Begründung und ohne Nachteil. Der Widerruf wirkt für die Zukunft. Wenn du anonym teilnimmst, lassen sich deine Antworten später allerdings nicht mehr gezielt heraussuchen und entfernen.
Für diese Bereiche werden deine Daten eingesetztEinzelne Zitate, die Muster dahinter und die Zahlen aus den Ankreuzfragen werden auf einer eigenen Seite des Schulungsportals veröffentlicht. Diese Seite gibt es noch nicht.
Vor der Veröffentlichung bekommen alle, die sich an „O-Ton, bitte.“ beteiligt haben, ein PDF mit ihrem Statement und, falls vorhanden, ihrem Videoclip. Vorausgesetzt, es liegt eine Mailadresse vor.
Wenn aus der Erhebung ein Weiterbildungsmodul entsteht, bilden eure Erfahrungen und Formulierungen die Grundlage für die Beschreibung der Zielgruppe und ihres Bedarfs.
Reale Stimmen statt erfundener Personas. Wer hier antwortet, gehört zur Zielgruppe und benennt selbst, was gebraucht wird.
Hier auf dieser Seite wird nichts aufgezeichnet.
Für einen Videoclip vereinbaren wir ein separates Gespräch. Dafür unterschreibst du eine eigene, gesonderte Einwilligung. Erst dann darf ein Video online.
Ausgewählte Zitate veröffentliche ich auf LinkedIn oder Instagram nur, wenn du diesem Verwendungszweck ausdrücklich zustimmst. Ohne deine Freigabe erscheint dort nichts aus deinen Antworten.
Dabei gehen Daten in die USA, ein Restrisiko bleibt.
Verantwortlich für diese Erhebung ist Birgit Zacharias, creative directions : zacharias, Pentruper Mersch 47, 48268 Greven. Alle Informationen zur Verarbeitung deiner Daten findest du in den Datenschutzhinweisen. Deine Antworten werden auf einem Server in Deutschland gespeichert. Diese Seite nutzt kein Tracking und setzt keine Cookies.
Wenn du bereits gestalterisch arbeitest, kannst du zwischen einer kurzen und einer ausführlichen Fassung wählen. Für Menschen in Ausbildung oder Studium gibt es einen eigenen Bogen mit Fragen, die zu dieser Phase passen.
Für alle drei Bögen gilt: Du entscheidest selbst, welche Fragen du beantwortest. Sobald du die ersten Themenblöcke abgeschlossen hast, kannst du den Bogen jederzeit absenden, auch wenn danach noch etwas offen bleibt. Jede Antwort hilft.
Du arbeitest gestalterisch, angestellt oder selbstständig und unabhängig davon, wie lange. Die Kurzfassung konzentriert sich auf gut vergleichbare Angaben. Die ausführliche Fassung gibt zusätzlich Raum für deine Erfahrungen, Gedanken und Ideen. Wenn du wenig Zeit hast, ist die Kurzfassung genau richtig.
Ankreuzfragen zu deiner beruflichen Praxis, zwei kurze Freitextfragen, ein abschließender Satz und vier Fragen zu einer möglichen Weiterbildung.
☞ Hier klicken und ausfüllenDer ausführliche Bogen geht tiefer: Wie arbeitest du heute? Welche Veränderungen erlebst du? Wie blickst du nach vorn? Was wünschst du dir und welche Lösungen hast du bereits selbst entwickelt?
☞ Hier klicken und ausfüllenDu lernst Mediengestaltung, Kommunikationsdesign oder etwas Verwandtes, in einer Ausbildung, im Studium oder dual. Du erlebst gerade, wie sich das Berufsfeld verändert und entwickelst deinen eigenen Blick darauf. Genau deshalb interessiert mich deine Perspektive. Die Fragen sind auf deine Situation abgestimmt.
Wichtig: Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich. Wenn du noch nicht volljährig bist, kannst du den Bogen nicht ausfüllen. Deine Sicht ist trotzdem wertvoll. Sprich mit deinen Lehrenden darüber oder schau nach deinem 18. Geburtstag wieder vorbei, die Seite bleibt offen.
Wie kommt KI in deiner Ausbildung oder deinem Studium vor? Was beschäftigt dich dabei? Und was wünschst du dir von Menschen, die schon lange in diesem Beruf arbeiten?
☞ Hier klicken und ausfüllenMeine Praktikantin Elina, selbst Designstudentin im dritten Semester, begleitet dieses Projekt und führt die Gespräche. Mit einigen Teilnehmenden möchte sie zusätzlich ein kurzes Video-Statement aufnehmen. Dafür vereinbaren wir einen eigenen Termin. Die Aufnahme bleibt unkompliziert: ein kurzes Gespräch, wenige Minuten, gefilmt mit dem Smartphone.
Wenn aus dieser Erhebung ein Weiterbildungsangebot entsteht, wird es dafür eine eigene Website geben. Dort sollen Menschen aus der Praxis sichtbar werden, die selbst erzählen, wie sie KI in ihrem Beruf erleben. Die Videoclips geben diesen unterschiedlichen Perspektiven ein Gesicht.
Aufgenommen und veröffentlicht wird nur mit deiner gesonderten schriftlichen Einwilligung. Du erhältst die Erklärung vor dem Termin und kannst sie in Ruhe lesen. Darin stimmst du ausdrücklich zu, ob dein Video auf der künftigen Website veröffentlicht werden darf. Deine Einwilligung kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen. Wer im Fragebogen anonym bleibt, kann sich trotzdem fürs Video melden, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Interesse? Dann setze im Fragebogen im Block „Wie du genannt werden willst“ das Häkchen beim Video-Statement und hinterlasse deine E-Mail-Adresse. Du erhältst zunächst alle Informationen per E-Mail. Anschließend entscheidest du in Ruhe, ob du teilnehmen möchtest und wir vereinbaren einen separaten Aufnahmetermin.
Das Häkchen ist zunächst nur eine Interessenbekundung, noch keine Einwilligung zur Aufnahme oder Veröffentlichung. Ob deine Antworten im Fragebogen anonym ausgewertet werden, ist davon unabhängig.
Pflichtfelder sind mit einem roten Stern markiert. Alles andere darfst du überspringen.
Du entscheidest, wie weit du gehst. Sobald du den Einwilligungsblock erreicht hast, kannst du den Bogen am Ende jedes folgenden Themenblocks absenden. Alles, was du bis dahin eingetragen hast, kommt bei mir an. Deine Eingaben werden zusätzlich in deinem Browser zwischengespeichert. Du kannst also eine Pause machen und später auf demselben Gerät und im selben Browser weitermachen.
Jede einzelne Einsendung macht diese Erhebung belastbarer, weil es bislang schlicht nichts Vergleichbares gibt.
Notier sie dir. Damit finde ich deine Einsendung sofort wieder, falls du sie später zurückziehen möchtest. Ohne sie kann ich sie nicht zuordnen, denn wenn du anonym geantwortet hast, weiß ich nicht, wer du bist. Eine formlose Mail an interview@cd-z.de genügt, ohne Begründung.
Wenn du deine Mailadresse hinterlassen hast, findest du gleich eine kurze Bestätigung in deinem Postfach. Schau zur Sicherheit auch im Spam-Ordner nach.
Und dann bitte ich dich um etwas Geduld. Ich lese jede Antwort persönlich und werte in Ruhe aus, neben dem laufenden Agenturalltag. Bis du inhaltlich von mir hörst, können deshalb einige Wochen vergehen, je nach Rücklauf auch mehr. Das ist kein Zeichen, dass etwas verloren gegangen ist. Deine Antworten sind sicher angekommen und du hörst auf jeden Fall von mir, sofern du eine Mailadresse hinterlassen hast. Den Ergebnisbericht bekommst du, bevor er öffentlich wird und du kannst jedes deiner Zitate zurückziehen, bevor irgendetwas online geht.
Wenn dir jemand einfällt, der hier auch etwas zu sagen hätte: Schick ihr oder ihm den Link. Über diese Kette kommen genau die Menschen dazu, die auf öffentliche Aufrufe nie reagieren.
Birgit
Falls du vorab eine Frage hast, schreib gerne an interview@cd-z.de.
Hier antworten wir selbst, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Kein Autoresponder, keine KI. Deine Mail lesen und beantworten Birgit und Elina persönlich.